Motorsteuerung für Nebenluftvorrichtungen

Bauteiltyp: Zubehör

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Motorsteuerung für Nebenluftvorrichtungen · öffnet die Klappe zwangsweise in Stillstandszeiten · 230 V

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Produktbeschreibung

Die Motorsteuerung öffnet die Klappe der Nebenluftvorrichtung zwangsweise. Damit lässt sich der Schornstein in den Betriebspausen lüften.

In Stillstandszeiten kühlt der Schornstein aus, und Feuchtigkeit kann sich niederschlagen. Eine zeitweise Öffnung lüftet ihn durch und verkürzt die Anheizphase.

Ausführungen

Die Baureihen M 130/180 S1 KS und M 150 S1 KS werden mit Anschlusskabel (4 m), Stecker- und Buchsenteil geliefert und passen zu Gebläsebrennern mit Euronormstecker. Die Typen M 130/180 und M 250 werden ohne Anschlusskabel geliefert; die Leitung wird bauseits verlegt. Der Stellantrieb arbeitet mit 230 V und hat eine Rückstellfeder, Endschalter, eine eingebaute Sicherung sowie einen Stellhebel zur Handbetätigung.

Auf einen Blick

  • Funktion – Zwangsöffnung der Klappe
  • Spannung – 230 V
  • Einsatz – Lüftung des Schornsteins in Stillstandszeiten
  • Nachrüstbar – an den dafür vorgesehenen Modellen

Passend dazu

Diese Bauteile passen dazu:

Versandkostenfrei innerhalb Deutschlands. Wenn Sie uns den geplanten Aufbau beschreiben, prüfen wir, welche Bauteile Sie dafür benötigen. Ersatzteile sind einzeln nachbestellbar.

Weitere Informationen

Zugbegrenzer, in der DIN 4795 auch als Nebenluftvorrichtungen bezeichnet, sind mechanische Bauteile, die in einem Abgassystem gleichmäßige Unterdruckbedingungen herstellen. Ein Vorteil ist, dass Zugbegrenzer ohne Hilfsenergie (Strom) auskommen. Zusätzliche Motoren dienen der Zwangsöffnung in der Stillstandsphase. Sobald der Zug im Schornstein den optimalen Wert überschreitet, öffnet sich die Klappe des ­Zugbegrenzers und begrenzt den Unterdruck über die zusätzlich zugeführte Luftmenge. Sobald der voreingestellte Wert erreicht ist, schließt die Klappe wieder. Dieser ebenso einfache wie effektive ­Vorgang sorgt für eine gleichmäßige Verbrennung und erhebliche Energieeinsparung. Investitionen in Zugbegrenzer amortisieren sich durch den reduzierten Brennstoffverbrauch nach kurzer Zeit und zeigen im privaten und industriellen ­Bereich einfache Möglichkeiten auf, Heizkosten zu reduzieren. Ein weiteres Argument für Zugbegrenzer ist der durch die konstante Verbrennung reduzierte Schadstoffausstoß.

  • Ausgleich von witterungsbedingten Unterdruckschwankungen
  • Senkung des Taupunkts und somit späterer Kondensatausfall
  • Ruhiger Abbrand
  • Niedrigere Emissionen
  • Geringerer Brennstoffverbrauch
  • Aktiver Umweltschutz mit sehr kurzen Amortisationszeiten

bis zu 21 % Steigerung der Verbrennungseffizienz

bis zu 83 % Reduzierung des Kaminzugs

bis zu 45 % Verlängerung der  Abbranddauer bei ­gleicher Brennstoffmenge

bis zu 45 % Verminderung des Brennstoffeinsatzes

Für welche Feuerstätten ist ein Zugbegrenzer geeignet?

Zugbegrenzer eignen sich grundsätzlich für alle Feuerstätten mit natürlichem Zug – also klassische Festbrennstofföfen (Holz, Kohle), aber auch Öl- und Gasfeuerstätten mit und ohne Gebläse. Bei Abgasanlagen, die im Überdruck betrieben werden, ist ein herkömmlicher Zugbegrenzer nicht zulässig.

Kann ich den Zugbegrenzer selbst montieren?

Ja! Bei einem Zugbegrenzer handelt es sich um ein rein mechanisches Bauteil ohne elektrischen Anschluss. Die Montage ist mit handwerklichem Grundgeschick und dem passenden Werkzeug problemlos in Eigenleistung möglich. In der Regel wird der Zugbegrenzer mittels Anschlussstücks auf dem Ofenrohr mit wenigen Schrauben fixiert.

Welche Norm regelt den Zugbegrenzer?

Zugbegrenzer (Nebenluftvorrichtungen) unterliegen in Deutschland der DIN 4795. Diese Norm legt die Anforderungen an Bauart, Funktion und Prüfung solcher Nebenluftvorrichtungen fest. Alle bei Fire & Flair angebotenen Zugbegrenzer entsprechen dieser Norm und verfügen über die entsprechende Bauartzulassung.

Wie wird ein Zugbegrenzer eingestellt?

Der gewünschte Unterdruckwert (in Pascal, Pa) wird über ein Gewicht bzw. eine Einstellschraube am Zugbegrenzer justiert. Der korrekte Einstellwert richtet sich nach den Vorgaben des Feuerstättenherstellers – meist zwischen 10 und 20 Pa – und sollte idealerweise mit einem Zugmessgerät überprüft werden.

Wozu dient ein Zugbegrenzer überhaupt?

Ein Zugbegrenzer verhindert, dass der Kaminzug zu stark wird. Ist der Unterdruck in der Abgasanlage zu hoch – etwa durch einen sehr hohen Schornstein oder starken Wind – öffnet sich die Klappe automatisch und lässt kontrollierte Nebenluft (Umgebungsluft) einströmen. Dadurch wird der Zug auf ein für die Feuerstätte optimales Maß begrenzt. Das bringt mehrere Vorteile:

  • Geringerer Brennstoffverbrauch, da nicht unnötig viel Wärme über den Schornstein „abgesaugt“ wird
  • Ein gleichmäßigerer, saubererer Abbrand
  • Schutz der Feuerstätte und der Abgasanlage vor Überhitzung
  • Reduzierte Schadstoffemissionen durch optimierte Verbrennung

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