Olsberg Kaminofen Tipas III Compact
Bauteiltyp: Scheitholzofen
4 kW Nennwärmeleistung, über 81 % Wirkungsgrad, Klasse A+ · Ganzglasfront, Ø 430 mm · raumluftunabhängig · Soft-Close-Tür · wahlweise Stahl oder Keramik
- Hochwertiges Produkt
Sichere Kaufabwicklung
- Kostenloser Versand
Produktbeschreibung
Die Tipas III verbindet das schmale Gehäuse der Tipas-Reihe mit einer Ganzglasfront. Ein kleiner Durchmesser und trotzdem eine Front, die vollständig aus Glas besteht — das ist die Kombination, für die dieses Modell steht.
In kleinen Räumen entsteht dadurch ein Feuerbild, das nicht wie ein Ausschnitt wirkt. Die Keramikausführung wirkt durch Oberfläche und Gewicht anders im Raum als lackierter Stahl, und die Bauhöhe bleibt unterhalb der üblichen Fensterbrüstung.
Auch hier verlangt die Ganzglasfront sauberes Brennmaterial: Zu feuchtes Holz schlägt sich sichtbar nieder. Die Keramikausführung braucht eine etwas längere Anheizphase, bis sie die Wärme spürbar abgibt — dafür hält sie sie länger.
Für wen sich das Modell eignet
Die Tipas III passt in kleine Räume, in denen die Sicht aufs Feuer trotzdem groß sein soll — etwa in ein kleines Wohnzimmer, ein Arbeitszimmer oder einen Essbereich mit Kaminwunsch. Sie bleibt niedrig genug, um unter einem Fenster oder neben einer Sitzgruppe Platz zu finden.
Geheizt wird mit Stückholz in üblicher Länge; für die Tipas-Reihe gibt der Hersteller Scheite mit maximal 33 cm Länge und etwa 30 cm Umfang an. Die Holzqualität ist wegen der großen Glasfläche besonders wichtig: Trockenes Holz hält die Scheibe klar und erspart häufiges Putzen.
Zwischen Keramik- und Stahlausführung ist die Entscheidung vor allem eine Frage der Wärmewirkung: Keramik gibt die Wärme träger und länger ab, Stahl reagiert schneller. Im Wintergarten spricht mehr für die schnelle Variante, im häufig genutzten Wohnraum für die trägere.
Passend dazu
Passend zum Anschluss: das EW-Rohr, die EW-Revisionsöffnung und das EW-Klemmband.
Wir liefern versandkostenfrei innerhalb Deutschlands. Zur Auswahl des passenden Modells und zur Einbindung in Ihren Schornstein beraten wir Sie vor der Bestellung. Auf Wunsch vermitteln wir einen Fachbetrieb, der den Ofen aufstellt und anschließt.
Weitere Informationen
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Große Klasse für kleine Räume? Kein Problem!
Auch wenige Quadratmeter bieten Raum für Stil und Komfort. Mit seinen schlanken 43 cm Durchmesser und 4 kW Leistung verzaubert die TIPAS Familie Apartements, schmale Wohnräume oder Wintergärten zu einer echten Wohlfühl-Oase. Die Ganzglasfront des TIPAS III Compact verleiht Ihrem Raum Glanz und Vielfalt.
- Energieeffizienzklasse A+
- Belüfteter Türgriff
Der belüftete Türgriff garantiert das komfortable und sichere Nachlegen von Scheitholz. Durch die Innenbelüftung bleibt unser Türgriff weitestgehend kühl und kann so i.d.R. ohne den üblichen Handschuh angefasst werden. - Soft Close-Türe
Automatische, verschleißarme, hydraulisch gedämpfte Lösung für das Schließen der Feuerraumtür: die Ofentür schließt selbsttätig sanft und geräuscharm und bleibt dauerhaft dicht. Für eine komfortable Reinigung des Ofens lässt sich die Tür in geöffneter Position arretieren. Die Öfen mit dem Compact-Schließsystem verfügen über eine bauaufsichtliche Zulassung sowohl für raumluftunabhängigen als auch für raumluftabhängigen Betrieb. Beim Einbau mit einer zugelassenen Lüftungsanlage ist bei raumluftunabhängigem Betrieb keine zusätzliche Sicherheitseinrichtung erforderlich - Raumluftunabhängig
Ein raumluftunabhängiger Kaminofen bezieht seine Verbrennungsluft von außen statt aus dem Raum. Dies verbessert die Luftqualität im Wohnbereich, erhöht die Energieeffizienz und ist besonders vorteilhaft in gut gedämmten oder luftdichten Häusern, da keine wertvolle Raumluft verloren geht.
| Typ: | Tipas III |
| Nennwärmeleistung: | 4 kW |
| Leistungsbereich: | 2–6 kW |
| Wirkungsgrad: | > 81 % |
| Gesamthöhe: | 1.130 mm |
| Durchmesser: | Ø 430 mm |
| Gewicht: | Stahl 155 kg/Keramik 143 kg |
| Brennstoff: | Stückholz |
Downloads & Dokumente
Technische Zeichnung
Anleitung
Montageaneitung Verkleidung
Leistungserklärung
Ersatzteilliste Tipas III
Konformitätserklärung
Energielabel
Brauche ich eine externe Verbrennungsluftzufuhr?
In modernen, sehr dicht gebauten Häusern (Neubau, KfW-Effizienzhaus, Passivhaus) sowie in Gebäuden mit Lüftungsanlage kann es sein, dass dem Raum nicht genügend Verbrennungsluft zur Verfügung steht. Das kann im schlimmsten Fall zu einem gefährlichen Unterdruck führen, durch den Abgase z. B. über eine Dunstabzugshaube zurück in den Wohnraum gesaugt werden.
Viele moderne Kaminöfen bieten daher die Möglichkeit, Verbrennungsluft extern (z. B. direkt von außen oder aus dem Keller) anzusaugen. Ob dies bei Ihnen erforderlich ist, hängt von der Luftdichtheit Ihres Gebäudes und eventuell vorhandenen Lüftungsanlagen ab.
Kann ich einen gebrauchten oder alten Kaminofen weiterbetreiben?
Das hängt vom Baujahr und den technischen Daten des Ofens ab. Für Öfen, die vor dem 1.1.2015 in Betrieb genommen wurden, gelten nach der 1. BImSchV gestaffelte Übergangsfristen, nach deren Ablauf entweder nachgerüstet oder der Ofen ausgetauscht werden muss. Ihr bevollmächtigter Bezirksschornsteinfeger kann anhand des Typenschilds oder der Herstellerbescheinigung genau ermitteln, ob und bis wann Ihr Bestandsofen weiterbetrieben werden darf.
Kann ich meinen Kaminofen selbst aufstellen und anschließen?
Ja – die Aufstellung und der Anschluss eines Kaminofens sind keine Tätigkeiten, die zwingend einem Fachbetrieb vorbehalten sind. Handwerklich geschickte Heimwerker können einen Kaminofen unter Beachtung der Montageanleitung durchaus selbst aufstellen und an das Ofenrohr anschließen.
Was Sie dabei beachten sollten:
- Sicherheitsabstände exakt einhalten
- Ofenrohr-Durchmesser muss zum Ofen und zum Schornsteinanschluss passen
- Dichtheit aller Verbindungen prüfen
- Bodenplatte bei brennbaren Böden nicht vergessen
Zwingend vorgeschrieben ist die Abnahme durch den bevollmächtigten Bezirksschornsteinfeger vor der ersten Inbetriebnahme. Er prüft die gesamte Anlage inklusive Aufstellung, Anschluss und Abgasweg und erteilt erst danach die Freigabe. Ohne diese Abnahme dürfen Sie den Ofen nicht in Betrieb nehmen.
Wenn Sie sich die Montage nicht selbst zutrauen, vermitteln wir Ihnen gerne einen Fachbetrieb aus unserem Partnernetzwerk – sprechen Sie uns einfach an.
Typische Fehler bei der Kaminofen-Auswahl – und wie Sie sie vermeiden
- Falscher Rohrdurchmesser: Der häufigste Bestellfehler überhaupt. Messen Sie den Stutzen am Ofen und den vorhandenen Anschluss exakt nach, bevor Sie Ofenrohre bestellen.
- Falsche Anschlusshöhe/-richtung: Öfen gibt es mit oberem oder hinterem Rauchrohranschluss – prüfen Sie, welche Variante zu Ihrer baulichen Situation passt.
- Überdimensionierung: Ein zu leistungsstarker Ofen für einen kleinen, gut gedämmten Raum führt zu ständigem Schwelbetrieb, schlechtem Wirkungsgrad und erhöhtem Schadstoffausstoß.
- Fehlende Abstimmung mit dem Schornsteinfeger vor dem Kauf: Klären Sie Fragen zur Abgasanlage, zur externen Luftzufuhr und zu eventuellen Mehrfachbelegungen des Schornsteins immer vorab, nicht erst nach der Lieferung.
- Fehlende Bodenplatte bei brennbarem Boden: Wird häufig vergessen und muss bei der Abnahme sonst nachgerüstet werden.
Was bedeutet die BImSchV Stufe 2 – und betrifft sie mich?
Seit dem 1. Januar 2015 dürfen in Deutschland nur noch Kaminöfen neu in Betrieb genommen werden, die die Grenzwerte der 1. Bundes-Immissionsschutzverordnung (1. BImSchV), Stufe 2 einhalten. Diese schreibt vor:
- Staub: maximal 0,04 g/m³ Abgas
- Kohlenmonoxid (CO): maximal 1,25 g/m³ Abgas
Alle bei Fire & Flair angebotenen Kaminöfen erfüllen diese Grenzwerte und verfügen über die entsprechende Typprüfung und Konformitätsbescheinigung des Herstellers. Diese Nachweise liegen jedem Ofen bei bzw. stehen bei uns als Download zur Verfügung.
Für Bestandsöfen (bereits installierte, ältere Modelle) gelten Übergangsfristen nach Herstellungsdatum – hier lohnt sich ein Blick auf das Typenschild oder ein Gespräch mit Ihrem Schornsteinfeger, ob eine Nachrüst- oder Austauschpflicht besteht.
Was sind wasserführende Kaminöfen?
Wasserführende Kaminöfen verfügen über einen integrierten Wärmetauscher, der einen Teil der beim Verbrennen entstehenden Wärme an das Heizungswasser Ihres Hauses abgibt. Dieses Wasser wird in den Heizkreislauf oder einen Pufferspeicher eingespeist und kann so zusätzlich zur Raumwärme auch die Heizung oder Warmwasserbereitung unterstützen.
Die Einbindung erfolgt grundsätzlich über einen Pufferspeicher und eine thermische Ablaufsicherung, die ein Überhitzen des Systems verhindert. Da hierbei in die bestehende Heizungsanlage eingegriffen wird, ist die Installation eines wasserführenden Kaminofens in der Regel eine Aufgabe für den Fachbetrieb (Heizungsbauer).
Welche Brennstoffe darf ich verwenden?
Kaminöfen für den privaten Gebrauch sind in aller Regel für naturbelassenes, stückiges Holz (Scheitholz) sowie Holzbriketts zugelassen. Erlaubt ist ausschließlich Holz mit einer Restfeuchte von maximal 25 % – frisch geschlagenes Holz benötigt dafür in der Regel 1–2 Jahre Trocknungszeit an einem luftigen, überdachten Ort.
Nicht erlaubt sind unter anderem:
- Behandeltes oder beschichtetes Holz (lackiert, lasiert, verleimt)
- Spanplatten, Sperrholz
- Papier und Pappe in größeren Mengen (Ausnahme: kleine Menge zum Anzünden)
- Kohle, sofern der Ofen nicht ausdrücklich dafür zugelassen ist
- Hausmüll jeglicher Art
Die Verbrennung ungeeigneter Stoffe ist nicht nur gesundheitsschädlich und geruchsbelästigend, sondern auch ordnungswidrig und kann zu Schäden am Ofen und der Abgasanlage führen.
Welche Heizleistung braucht mein Kaminofen?
Die passende Heizleistung hängt von der Raumgröße, der Dämmung Ihres Hauses und der gewünschten Wärmeverteilung ab. Als grobe Faustregel gilt:
| Gebäudestandard | Faktor (kW pro m²) |
|---|---|
| Altbau, ungedämmt | ca. 0,08–0,10 |
| Normal gedämmtes Haus (z. B. Baujahr 1980–2000) | ca. 0,06 |
| Neubau/KfW-Standard, sehr gut gedämmt | ca. 0,03–0,04 |
Beispiel: Ein 25 m² großes Wohnzimmer in einem normal gedämmten Haus benötigt etwa 25 × 0,06 = 1,5 kW. In der Praxis werden Kaminöfen dennoch häufig mit 4–6 kW Nennwärmeleistung angeboten, da dies die gängigen Baugrößen sind. Ein zu stark überdimensionierter Ofen führt jedoch dazu, dass Sie ihn ständig drosseln müssen – das schadet dem Wirkungsgrad und erhöht den Schadstoffausstoß. Im Zweifel gilt: lieber knapper dimensionieren und öfter nachlegen, als einen überdimensionierten Ofen dauerhaft im Teillastbetrieb zu fahren.
Welche Zertifikate und Nachweise benötige ich für die Anmeldung beim Schornsteinfeger?
Für jeden Kaminofen benötigen Sie die Leistungserklärung (Declaration of Performance, DoP) des Herstellers sowie das CE-Kennzeichen nach der europäischen Bauproduktenverordnung. Beide Dokumente liegen unseren Öfen bei bzw. stehen bei den jeweiligen Produkten als Download zur Verfügung. Diese Unterlagen benötigt Ihr bevollmächtigter Bezirksschornsteinfeger für die Feuerstättenschau und die Abnahme.
Welchen Durchmesser braucht mein Ofenrohr?
Der Rauchrohranschluss (Abgasstutzen) am Kaminofen hat üblicherweise einen Durchmesser von 120 mm, 130 mm oder 150 mm – je nach Modell und Leistungsklasse. Der genaue Wert steht im Datenblatt Ihres Ofens.
Das ist der häufigste Fehler bei der Bestellung: Kunden bestellen Ofenrohre, deren Durchmesser nicht zum Stutzen des Ofens oder zum vorhandenen Schornsteinanschluss passt. Messen Sie daher immer zweimal nach – einmal am Ofenstutzen, einmal an der Wanddurchführung bzw. am Schornsteinanschlussstück. Beide Maße müssen exakt übereinstimmen; Adapter sind nur in engen Grenzen zulässig und sollten mit dem Schornsteinfeger abgestimmt werden.
Wie oft muss ich die Dichtungen meines Kaminofens wechseln?
Die Tür- und Scheibendichtungen bestehen meist aus Glasfaserschnur oder -band und verschleißen im Laufe der Zeit. Wir empfehlen eine jährliche Sichtprüfung – wird die Dichtung hart, brüchig oder flach gedrückt, sollte sie erneuert werden. Poröse Dichtungen lassen Falschluft in den Feuerraum eindringen, was den Abbrand verschlechtert und den Brennstoffverbrauch erhöht.
Wie pflege und reinige ich meinen Kaminofen richtig?
Regelmäßige Pflege verlängert die Lebensdauer Ihres Ofens und sorgt für einen sauberen, effizienten Abbrand:
- Sichtscheibe: Am einfachsten reinigen Sie die Scheibe im noch leicht warmen Zustand mit einem feuchten Tuch, das Sie in kalte Holzasche tunken – die Asche wirkt wie ein mildes Scheuermittel. Spezielle Kaminglasreiniger sind ebenfalls erhältlich.
- Dichtungen: Die Tür- und Scheibendichtungen (meist aus Glasfaserschnur oder -band) nutzen sich mit der Zeit ab und sollten jährlich auf Elastizität geprüft werden. Poröse Dichtungen lassen Falschluft eindringen und verschlechtern den Abbrand.
- Aschekasten: Regelmäßig leeren, jedoch immer eine dünne Ascheschicht (ca. 1–2 cm) im Feuerraum belassen – sie wirkt isolierend und begünstigt die Verbrennung.
- Rauchgaszüge: Je nach Modell sollten die inneren Umlenkungen des Ofens gelegentlich von Rußablagerungen befreit werden (siehe Herstelleranleitung).
Die Kehrung und Überprüfung der Abgasanlage (Schornstein, Ofenrohr) obliegt dagegen dem Schornsteinfeger und erfolgt in gesetzlich vorgeschriebenen Intervallen.
Wie viel Abstand braucht mein Kaminofen zu Wänden und Möbeln?
Jeder Kaminofen hat vom Hersteller vorgegebene Sicherheitsabstände zu brennbaren Bauteilen (Möbel, Holzverkleidungen, Vorhänge etc.), die im Datenblatt und der Montageanleitung stehen. Als grobe Orientierung:
- Seitlicher Abstand zu brennbaren Wänden: häufig 20 cm (bei rückseitigem Strahlungsschutz ggf. weniger)
- Abstand nach vorne (Strahlungsrichtung): in der Regel mindestens 80 cm
- Bodenbelag: Bei brennbaren Böden (Teppich, Parkett, Laminat) ist eine nicht brennbare Bodenplatte aus Glas, Stahl oder Stein erforderlich – üblich sind 50 cm nach vorne und 30 cm seitlich über die Feuerraumöffnung hinaus.
Diese Werte variieren je nach Modell und Bauart. Halten Sie sich immer an die konkreten Angaben der Montageanleitung Ihres Ofens.







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